Hall

Chevalier Plante Belgisches Comic-Zentrum
Zandstraat 20 rue des sables
1000 Brüssel
Tel. : + 32 (0)2 219 19 80
Fax : + 32 (0)2 219 23 76
visit(arrobe)comicscenter.net

Die Hochzeit der 9. Kunst mit dem Jugendstil

Das Belgische Comic-Zentrum befindet sich im Herzen von Brüssel in einem majestätischen Jugendstil-Tempel (Architekt Victor Horta, 1906) und eröffnete am 6. Oktober 1989.

In nur wenigen Jahren ist dieses große Museum zu einer der Hauptattraktionen von Brüssel geworden. Jedes Jahr entdecken 200.000 Besucher auf 4.200 m ² die wechselnden und ständigen Ausstellungen. Die Kombination von wechselnden und permanenten Ausstellungen sorgt dafür, dass dieses Haus zu einem lebendigen, dynamischen und ansprechenden Ort wurde, wo alles getan wird, um Comics zu fördern (wie zum Beispiel die Comic-Route und die jährliche Ausgabe von Comic-Briefmarken usw.). Neben seiner Rolle als kultureller Botschafter Belgiens, der Regionen (Bundesländer) und (Sprach-) Gemeinschaften, ist es die Referenz schlechthin für Comic-Liebhaber und ein einmaliges Dokumentationszentrum in der Welt. Das Zentrum organisiert für zahlreiche Partner Ausstellungen, Konferenzen, Werke und Workshops und berät ebenfalls.

Dieses originelle kulturelle Projekt finanziert sich hauptsächlich durch Einnahmen von Besuchern und durch die rund hundert Veranstaltungen, die hier jährlich stattfinden. (die Unterstützung durch öffentliche Mittel liegt nicht höher als 10%!). Das Belgische Comic-Zentrum ist eine Gesellschaft ohne Erwerbszweck (GoE). In ihren Statuten ist eine doppelte Zielsetzung festgelegt: den Ort zu erhalten, seinen Wert herauszustellen sowie Comics zu konservieren und zu fördern.

Ein Traum aus Stein und Papier

Ein Traum aus Stein und Papier

Das Belgische Comic-Zentrum, ein wahrer Tempel, der der Neunten Kunst gewidmet ist, ist seit Oktober 1989 in dem ehemaligen Kaufhaus Waucquez ansässig. Ein außergewöhnliches Gebäude, das von dem Architekten Victor Horta im Jahre 1906 entworfen wurde.

Ein Meisterwerk des Jugendstils! Angesiedelt im Herzen eines der ältesten Viertel in Brüssel, zwei Schritte entfernt von den Königlichen Sankt-Hubertus Galerien, der Grand Place und dem königlichen Viertel, lockt das Belgische Comic-Zentrum 200000 Besucher pro Jahr, die gekommen sind, die architektonische Pracht und die kommunikative Kraft des Comics zu genießen.

Auf mehr als 4000 m² vereint das Belgische Comic-Zentrum in der Tat alles, was mit dem europäischen Comic zu tun hat, von den glänzenden Anfängen bis hin zu den neuesten Entwicklungen.

Die Aufgabe des Belgischen Comic-Zentrums

Die Gesellschaft ohne Erwerbszweck „Belgisches Comic-Zentrum“ ist im Jahre 1984 entstanden. Es handelt sich um eine private Initiative, die aus Französisch sprechenden und Niederländisch sprechenden Mitgliedern gebildet wird. Die Hälfte ihrer Mitglieder stammen aus der Comic-Welt und von den Berufsverbänden der Comic-Autoren. Die Vorsitzenden der Gesellschaft waren aufeinanderfolgend Bob de Moor (1984-1992), Jean van Hamme (1992-2000) und dann Guy Dessicy, der auch einer der Gründer ist.
Der Zeichner Fähre Van Vosselen ist der Vizepräsident. Die Ziele der Vereinigung sind einfach: Comics fördern und das architektonische Meisterwerk in Ehre halten, das die Comics aufnimmt.

Das Königreich des Comics

Das Königreich  des Comics

Von klassischen Comic-Autoren bis hin zu grafischen Romanschöpfern, mehr als 700 Comic-Autoren machen aus Belgien das Land mit der größten Zeichnerdichte pro Quadratkilometer! Wie nirgendwo anders ist diese populäre Ausdrucksweise dort zu einer authentischen Kunst geworden. Wie nirgendwo anders ist das Comic Teil der Wirklichkeit und der Vorstellungswelt der Einwohner. Mit dem Eintritt ins Belgische Comic-Zentrum werden Sie zum Zeugen der außergewöhnlichen Hochzeit der Neunten Kunst mit dem Jugendstil, zwei künstlerische Ausdrucksweisen, die Brüssel Weltruf verliehen haben.

Dieses Königreich des Imaginären ist das vertraute Universum der berühmtesten Helden der belgischen Comics: Tim und Struppi, die Schlümpfe, Lucky Luke, Gaston, Blake et Mortimer, Boule et Bill, Marsipulami und die ganze große Familie der Papierhelden, dank derer man behaupten kann, dass das europäische Herz des Comics in Brüssel schlägt.

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